Meine Stadt rettet und ASB LV Schleswig-Holstein sind Partner der ersten Stunde


Von Beginn an pflegen sie eine intensive Zusammenarbeit: der Landesverband Schleswig-Holstein des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) mit seinem landesweiten Projekt „Schleswig-Holstein SCHOCKT“ sowie UKSH und Ecorium GmbH mit der neuen Ersthelfer-App „Meine Stadt rettet“. Ihr gemeinsames Ziel: eine nachhaltige Verbesserung des Erstversorgungsprozesses in der Notfallversorgung auf digitalem Wege. So steuert der ASB unter anderem regionale Schulungsmöglichkeiten, verfügbare Ersthelfer und eine umfangreiche Datenbank mit verifizierten Defi-Standorten bei.

 

Seit dem Start der App „Meine Stadt rettet“ besteht die Zusammenarbeit mit dem Landesverband des Arbeiter-Samariter-Bundes in Schleswig-Holstein. Dabei ergänzen sich beide Partner ideal. In der App werden lokale Ersthelfer digital vernetzt und bei einem eingehenden Notruf parallel zu den Einsatzkräften alarmiert. Der Landesverband der deutschen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation kann in dieser Hinsicht nicht nur auf entsprechendes Know-How im Bereich der Erstversorgung zurückgreifen, sondern auch auf ein großes Netzwerk von Ersthelfern. Diese können sich in der App „Meine Stadt rettet“ registrieren und so dazu beitragen, Personen in Notsituationen besser und vor allem schneller helfen zu können.

 

Doch nicht nur in der Rekrutierung von Ersthelfern in Schleswig-Holstein, sondern auch in der Ausbildung dieser ist der ASB ein wichtiger Partner. So können diejenigen, die sich für die App interessieren, aber noch nicht über die notwendigen Kenntnisse verfügen, die entsprechenden Schulungen beim Arbeiter-Samariter-Bund absolvieren. Darüber hinaus unterstützt der ASB „Meine Stadt rettet“ bei der Integration eines Defibrillator-Registers in der App. So ist für die Ersthelfer im Notfall in der App sofort ersichtlich, wo sich in der Umgebung Defibrillatoren befinden, die dann für die Notfallmaßnahme eingesetzt werden können.

 

Über die Zusammenarbeit resümiert Landesgeschäftsführer Heribert Röhrig vom Landesverband des ASB in Schleswig-Holstein: „Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit der Ersthelfer-App ‚Meine Stadt rettet‘ und freuen uns, damit eine wichtige digitale Innovation auf dem Gebiet der Notfallversorgung im Raum Schleswig-Holstein unterstützen zu können. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, die Erste Hilfe in Deutschland wieder zu einem wichtigen Thema zu machen“.

 

Die App „Meine Stadt rettet“ gewinnt durch die Kooperation mit dem Landesverband des ASB in Schleswig-Holstein viele Ersthelfer und kann die Erstversorgung dadurch entscheidend verbessern. Denn: Je mehr Ersthelfer in der App lokal verfügbar sind, desto schneller kann eine Versorgung des Patienten erfolgen, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind. Dr. Christian Elsner, Mitinitiator der App „Meine Stadt rettet“ und Geschäftsführer des Campus Lübeck am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) betont dabei: „Gemeinsam mit dem Landesverband des ASB können wir den Prozess der Erstversorgung effizienter gestalten und so dem Problem der zu späten Erstversorgung noch stärker entgegentreten. Auf diese Weise kann die Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Personen entschieden erhöht und das Risiko für Folgeschäden minimiert werden.“

 

DER ARBEITER-SAMARITER-BUND LANDESVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.

 

Mit dem Landesverband des Arbeiter-Samariter-Bundes in Schleswig-Holstein konnte die Initiative seit Beginn auf die Unterstützung eines starken strategischen Partners bauen. Der ASB ist in Schleswig-Holstein in nahezu allen Kreisen und kreisfreien Städten mit rund 1.800 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden und über 90.000 Mitgliedern vertreten. Neben seinen vielfältigen Aufgaben von Rettungsdienst über Katastro­phenschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung bis zur Wasserrettung ist der ASB in Schleswig-Holstein auch Träger verschiedener Projekte im Bevölkerungsschutz. Dazu gehört auch sein Defibrillator-Register www.sh-schockt.de mit über 700 vor Ort überprüften Standorten, das auch über die kostenlose App „Schleswig-Holstein Schockt“ für Ersthelfer verfügbar ist. Darüber hinaus ist der ASB im Rahmen eines vom Interreg-Programm der EU geförderten deutsch-dänischen Projektes im Aufbau einer durch digitale Vernetzung gestützten Ersthelfer-Mobilisierung engagiert. Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen - unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit.

 

Weitere Informationen zum Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Schleswig-Holstein e.V. finden Sie unter:
https://www.asb-sh.de/