Gesundheitsbranche diskutiert über Digitalisierung: Konferenz unter dem Motto „#Gesundheit 2018 – Schöne neue Welt?“

Das Thema der Digitalisierung nimmt in der Gesundheitswelt in den letzten Jahren immer mehr an Fahrt auf. Zahlreiche Überlegungen und Konzepte werden laut, wie neue Technologien gezielt genutzt werden können, um die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern. Wie der aktuelle Stand der Debatte zum Thema Digitalisierung und Gesundheit ist und welche zukünftigen Potenziale es auszuschöpfen gilt, ist Gegenstand der Branchenkonferenz „Gesundheitswirtschaft 2018“ am 24. und 25. Mai 2018 in Rostock.

 

Ob Kontaktlinsen, die durch eine stetige Augendruckmessung die Prävention von Grünem Star ermöglichen oder Tabletten, die nach deren Auflösung im Magen Signale über die richtige Einnahme senden: All dies ist – zumindest noch – Zukunftsmusik in der zunehmend digitaler werdenden Gesundheitsbranche. Auch digitale Patientenakten, in denen Gesundheitsdaten aus Kliniken, Arztpraxen und anderen Gesundheitsinstitutionen integriert werden, sind längst Thema. Bereits jetzt ist eine Videoberatung durch den Arzt in bestimmten Fällen möglich.

 

Wie der Weg der Gesundheitswirtschaft in Richtung Digitalisierung nun konkret weiter beschritten werden kann, wird vermehrt auf zahlreichen Kongressen, Foren und Diskussionsrunden überlegt. Aktuell werden diese Entwicklungen auf dem nationalen Branchenkongress Gesundheitswirtschaft 2018 unter dem Motto „#Gesundheit 2018 – Schöne neue Welt?“ unter der Schirmherrschaft von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig besprochen. Auf dem bereits zum 14. Mal stattfindenden Kongress diskutieren über 600 nationale und internationale Experten schwerpunktmäßig digitale Trends und Konzepte in verschiedenen Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Dabei wird nicht nur der aktuelle Stand zur digitalen Gesundheit festgehalten, sondern zugleich zukünftige Ansatzpunkte abgeleitet. Auch mögliche Chancen und Risiken der Digitalisierung werden angesprochen. Ebenso wird überlegt, wie Start-Ups der Gesundheitsbranche und aufstrebende Innovationen – unter anderem Ersthelfer-Apps in Deutschland – in Zukunft noch besser unterstützt werden können.

 

Gleichzeitig wird jedoch immer der Aspekt des Datenschutzes mitgedacht und der schmale Grat zwischen Digitalisierung und der Sicherheit der Daten auszuloten versucht. Mit dem Partnerland Schweiz wird darüber hinaus ein Blick auf die Innovationsfähigkeit der Gesundheitswirtschaft unseres Nachbarlandes geworfen. Insgesamt wird mit der Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2018 ein weiterer wichtiger Beitrag in Richtung Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft geleistet und so die Versorgung zukünftig weiter verbessert.

 

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