Meine Stadt rettet und Saving Life treiben das Thema Erste Hilfe weiter voran

Das Thema Erste Hilfe und Notfallmanagement auch grenzüberschreitend zu fördern, hat sich das Projekt "Saving Life" auf die Fahne geschrieben. Bei der Kooperation des ASB Schleswig-Holstein mit der Dänischen Volkshilfe sollen so viele Menschen wie möglich in Deutschland und Dänemark dazu motiviert und befähigt werden, Erste Hilfe zu leisten. Gefördert wird das Projekt durch den Interreg, ein EU-Programm zur Förderung der deutsch-dänischen Grenzregion. Auch über die Ersthelfer-App "Meine Stadt rettet" wird auf den Ersthelfer-Zertifikaten des ASB Schleswig-Holstein nun informiert.

 

Um mehr Menschen für Erste Hilfe zu sensibilisieren und ihre Fähigkeiten in der Notfallversorgung zu stärken, haben sich der ASB Schleswig-Holstein und die Dänische Volkshilfe im länderübergreifenden Projekt "Saving Life" zusammengetan, das am 07. November 2017 in Kiel vorgestellt wurde. So kann bei einem Herzstillstand durch eine frühzeitige Notfallversorgung die Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Personen entschieden erhöht und das Risiko für Folgeschäden minimiert werden. Im Rahmen des Projekts werden dazu kostenlose Erste-Hilfe-Kurse angeboten und so die Handlungssicherheit der Ersthelfer gesteigert.

 

Nach einem erfolgreich absolvierten Erste-Hilfe-Kurs erhalten die Ersthelfer in Schleswig-Holstein nun ein Zertifikat, auf dem sie auch über Meine Stadt rettet als Ersthelfer-App informiert werden. So werden die Ersthelfer bereits bei Erhalt des Zertifikats über die Aktivitäten von Meine Stadt rettet aufgeklärt und aufgerufen, sich als Ersthelfer in der App zu registrieren. Meine Stadt rettet vernetzt auf digitalem Wege freiwillige und lokal verfügbare Ersthelfer. Diese können im Notfall direkt von den Rettungsleitstellen alarmiert werden. So können die freiwilligen Ersthelfer die Arbeit der lokalen Leitstellen, vor allem in ländlichen Gebieten, im Sinne einer schnelleren Notfallversorgung gezielt unterstützen und Erste Hilfe leisten, bis der Rettungswagen eingetroffen ist. Zudem zeigt das Projekt „Schleswig-Holstein SCHOCKT“ die öffentlich zugänglichen Defibrillatoren der Region an, die für die Erste Hilfe genutzt werden können.

 

Durch eine enge Zusammenarbeit aller Akteure soll die Notfallversorgung durch den Einsatz freiwillige Ersthelfer weiter gestärkt werden.